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Projekte bilden ein wesentliches Element unserer Arbeit. Die Themen stammen entweder aus den Lehrplänen der Fächer, die ich in der Klasse unterrichte (Deutsch, Welt/Umwelt, Naturwissenschaften) oder aber aus Vorschlägen der Schüler, die in der Klassenversammlung besprochen und abgestimmt worden sind.
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Vorbereitet wird in dieser Phase die Präsentation vor der Klasse: Ergebnisse, Erkenntnisse, Lernwege usw. müssen den Mitschülern vorgestellt werden. Dabei sind sowohl Inhalt als auch Form der Präsentation wichtig. Beim Inhalt achten wir darauf, ob die Leitfragen bearbeitet bzw. beantwortet werden und ob die Präsentierer "Experten" für ihr Thema, für ihren Bereich sind. Am Ende der jeweiligen Präsentation gibt es ein Feedback durch die Klasse: "Was war gut?" und "Was kann besser gemacht werden?" sind die Fragen, an denen sich diese Reflexion orientiert.
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Abgeschlossen wird ein Projekt durch das Erstellen einer Projektzeitung bzw. eines Versuchsprotokolls - sofern es sich um einen Versuch beispielsweise aus den Naturwissenschaften gehandelt hat. Ziel ist es, die eigene Arbeit zu reflektieren (inhaltlich und in der Zusammenarbeit) und die wichtigen Inhalte noch einmal zu formulieren. Auch hier haben die Schüler ein Arbeitsblatt als Hilfe für die Arbeit. Das Arbeitsergebnis wird eingesammelt und zu einer Projektmappe geheftet, die in der Klasse ausgestellt wird.
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Die Arbeit in solchen Projekten halte ich für eine sehr gute Form der inhaltlichen Arbeit in der Schule: Arbeit in selbstgewählten Schwerpunkten oder Interessensgebieten, Handlungsorientierung, Produktorientierung, selbstständiges Arbeiten, Reflexion, ... - all diese Schlagwörter deuten an, wo Vorteile dieser Arbeit liegen. Durch die Präsentation der Ergebnisse in der Klasse entsteht in aller Regel eine Diskussion über die Ergebnisse und über die Arbeit, eine Diskussion, die oft große Teile der Klasse mit einbezieht. Die Schüler verstehen das, was ihnen präsentiert wird, es entspricht ihrem Denken und so werden sie in die Lage versetzt, die Präsentationen kritisch und neugierig zu begleiten. Oft entstehen spannende Gespräche, die durch die Vorstellungen ausgelöst wurden. |
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